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Pfotenpflege und Winterspaß – So kommt dein Hund gut durch den Januar

  • kl2215
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Für viele Hunde bedeutet der erste Schneefall im Januar pure Freude: Sie tollen durch den Schnee und schnuppern die kalte Luft. Als Halter:in stehst du jedoch vor der Aufgabe, deinen Vierbeiner bei eisigen Temperaturen gesund und glücklich zu halten. Im Winter lauern Herausforderungen wie Streusalz auf den Wegen, klirrende Kälte und lange, dunkle Abende mit weniger Auslauf. Hier erfährst du, wie du mit deinem Hund sicher und gut gelaunt durch die kalte Jahreszeit kommst.


Zwei ältere Pferdeanhänger auf einer Wiese – stressfreies Verladen von Pferden beginnt mit positiver Gewöhnung und guter Ausrüstung.

Typische Winterprobleme

Empfindliche Pfoten

Eis, Schnee und vor allem Streusalz setzen Hundepfoten im Winter zu. Das Salz kann Risse in den Ballen verursachen und brennt auf wundgeleckter Haut, viele Hunde weigern sich dann sogar, weiterzulaufen. Auch scharfkantiger Splitt und Eiskrusten führen leicht zu Verletzungen. Zudem drohen Schnee-Gastritis und Durchfall, wenn dein Hund unterwegs Schnee frisst. Oft ist dieser verunreinigt (z.B. durch Salz oder Frostschutzmittel) und reizt Magen und Darm.


Kälte und Nässe

Gesunde Hunde kommen mit normalen Wintertemperaturen meist gut zurecht. Doch kleine oder sehr kurzhaarige Rassen sowie ältere und kranke Hunde frieren schneller. Sie zittern, ziehen den Schwanz ein und bewegen sich steif, ein klares Zeichen, dass ihnen kalt ist. Nasses Fell verstärkt das Auskühlen.


Bewegungsmangel

Bei Schmuddelwetter fallen Spaziergänge oft kürzer aus. Weniger Auslauf und Abwechslung führen aber schnell zu Langeweile oder Gewichtszunahme beim Hund.


Praktische Tipps für die Winterzeit

Pfotenschutz

Creme die Ballen deines Hundes vor dem Gassigehen mit einer speziellen Pfotensalbe ein – so entsteht eine schützende Barriere gegen Salz und Kälte. Verwende ein Produkt ohne Teebaumöl (das kann für Hunde giftig sein). Falls dein Hund empfindliche Pfoten hat, meide gestreute Wege, so gut es geht. Nach dem Spaziergang solltest du die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen und vorsichtig abtrocknen, um Salzreste zu entfernen. Kontrolliere auch die Zwischenräume: Eisklümpchen kannst du behutsam herauslösen, längere Haare dort ruhig etwas kürzen.


Warm halten

Friert dein Hund leicht, scheue dich nicht, ihm draußen einen Wintermantel anzuziehen. Besonders ältere Tiere, sehr kleine Hunde und solche ohne Unterwolle profitieren von einem gefütterten, wasserabweisenden Mantel. Wichtig ist, dass er gut sitzt und den Vierbeiner nicht beim Laufen stört. Zu Hause solltest du deinen durchnässten Hund immer abtrocknen und ihm einen warmen Platz zum Aufwärmen bieten – das beugt Erkältungen und Blasenentzündungen vor.


Sichtbarkeit & Sicherheit

In der dunklen Jahreszeit sind reflektierende Halsbänder, Blinklichter oder LED-Strahler am Geschirr ein Muss, damit ihr im Straßenverkehr gut sichtbar seid. Nutze beleuchtete Wege und halte deinen Hund in der Dämmerung lieber an der Leine – vor allem wenn verstecktes Eis zur Gefahr werden könnte.


Bewegung und Spiel

Auch im Winter braucht dein Hund Beschäftigung. Plane bei großer Kälte lieber mehrere kurze Spaziergänge ein. Lasse deinen Hund dabei viel schnüffeln und baue kleine Suchspiele ein. Das lastet ihn aus und macht ihn zufrieden. Für zusätzliche Auslastung sorgen auch Indoor-Spiele: Verstecke z.B. Leckerlis in der Wohnung oder übe neue Tricks. So kann sich dein Vierbeiner austoben, selbst wenn es draußen ungemütlich ist.


Fütterung anpassen

Die meisten Wohnungs- und Stadthunde benötigen im Winter keine Extra-Portion Futter – achte eher darauf, dass dein Hund nicht aus Langeweile frisst. Hunde, die allerdings viel Zeit im Freien verbringen, haben einen höheren Kalorienbedarf und dürfen etwas mehr bekommen. Wichtig: Stelle sicher, dass dein Hund auch bei Kälte genug trinkt. Gib unterwegs frisches Wasser, um Schneefressen vorzubeugen.


Fazit

Mit ein paar winterlichen Vorkehrungen steht euren Schneespaziergängen nichts im Weg. Dein Hund wird es dir danken, wenn du auf seine Pfoten achtest und ihn vor dem Frieren schützt. Genießt die Wintertage. Gut gerüstet mit Pfotenschutz, Mantel und Leuchthalsband wird der Januar für euch zu einer sicheren und schönen Zeit voller Spiel und Spaß..

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