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Katzen im Winterblues? So bleibt deine Samtpfote im Januar gesund und munter

  • kl2215
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

In den dunklen, eisigen Januarwochen machen es sich viele Katzen besonders gern drinnen gemütlich. Freigänger ziehen sich jetzt häufiger ins Warme zurück, während Wohnungskatzen oft lange schlafen und gelegentlich unter Winterlangeweile leiden. Doch die kalte Jahreszeit bringt auch für Samtpfoten Herausforderungen mit sich, von trockener Heizungsluft bis zu gefrorenen Pfötchen.


Zwei ältere Pferdeanhänger auf einer Wiese – stressfreies Verladen von Pferden beginnt mit positiver Gewöhnung und guter Ausrüstung.

Winterliche Herausforderungen für Katzen

Kälte und Nässe draußen

Selbst gesunde Katzen sind nicht völlig immun gegen frostige Temperaturen, auch sie können sich erkälten und sogar Erfrierungen an Ohren, Schwanz oder Pfoten erleiden. Junge oder sehr alte Tiere haben es besonders schwer, ihre Körpertemperatur zu halten, und sollten bei Schmuddelwetter besser im Haus bleiben. Gefahren lauern zudem in der früh einsetzenden Dunkelheit: Freigänger riskieren eher Unfälle im Straßenverkehr bei Nebel und Glätte. Auch giftiges Frostschutzmittel ist im Winter tückisch: Es schmeckt süß und zieht Katzen an, kann aber zu lebensgefährlichem Nierenversagen führen.


Drinnen

In beheizten Wohnungen ist die Luft oft trocken, was Katzenschnupfen begünstigt und zu trockener Haut führen kann. Viele Stubentiger bewegen sich im Winter weniger, wodurch Langeweile und ein paar Extra-Pfunde drohen.


Konkrete Tipps für den Januar

Warmes Plätzchen

Sorge dafür, dass deine Katze jederzeit einen kuscheligen, zugluftfreien Rückzugsort hat. Ideal ist ein Lieblingsplatz mit weicher Decke an einem geschützten Ort, zum Beispiel auf der Fensterbank über der Heizung, aber ohne direkte Zugluft.


Zugang nach drinnen

Wenn deine Katze nach draußen darf, ermögliche ihr jederzeit, zurück ins Warme zu kommen. Eine Katzenklappe oder regelmäßige Türkontrollen stellen sicher, dass sie nicht unfreiwillig in der Kälte bleibt. Für dauerhafte Freigänger, die viel Zeit draußen verbringen, kannst du im Garten eine isolierte Schlafbox mit Stroh als Wärmeisolierung anbieten.


Ernährung anpassen

Katzen, die im Winter viel draußen sind, haben einen erhöhten Energiebedarf und dürfen etwas mehr hochwertiges Futter bekommen. Wohnungskatzen hingegen sollten genügend spielen, damit sie gar nicht erst aus Langeweile zunehmen.


Pfotenpflege

Untersuche nach jedem Ausflug die Pfoten deiner Katze und entferne Streusalz oder Eisklümpchen vorsichtig. Anders als bei Hunden solltest du keine Fettcreme auf Katzenpfoten auftragen, diese würde nur abgeleckt werden.


Beschäftigung & Bewegung

Vertreibe den Winterblues durch Spiel und Spaß. Schon 15 bis 30 Minuten Spielzeit am Tag, etwa mit der Katzenangel, Bällchen oder Fummelbrettern, halten deine Katze geistig und körperlich fit. Richte ihr abwechslungsreiche Kletter- und Aussichtsplätze ein, zum Beispiel am Fenster, damit sie auch drinnen genug Abenteuer hat.


Raumklima verbessern

Lüfte regelmäßig kurz durch, um trockene Heizungsluft zu reduzieren, und biete deiner Katze stets frisches Trinkwasser an (ein Trinkbrunnen kann sie zusätzlich animieren). Falls sie klitschnass nach Hause kommt, reibe sie sanft mit einem Handtuch trocken – viele Katzen übernehmen das Trocknen aber auch selbst.


Fazit

Mit ein wenig zusätzlicher Fürsorge kommt deine Katze entspannt und gesund durch den Januar. Achte auf ein gemütliches, warmes Zuhause und ausreichend Beschäftigung, dann wird die Winterzeit für euch beide zur Kuschelsaison. Freigänger freuen sich über deine Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, jederzeit Schutz vor Kälte zu finden. So bleibt deine Samtpfote auch bei Eiseskälte munter, und ihr könnt die Wintertage gemeinsam genießen.

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